Die Pille wissenschaftlich geprüft

maiLab-Reportage auf Youtube von Mai Thi Nguyen-Kim für funk (ARD & ZDF)

Die Antibabypille. So viel Streit, so viele Fragen. Wie schlimm sind die Nebenwirkungen wirklich? Würde die Pille heute noch zugelassen werden? Und was ist mit der Pille für den Mann? Das und vieles mehr – siehe:

https://www.youtube.com/watch?v=8nFvUmrkjoM
profamilia Thema Verhütung
Arbeitsgruppe NFP

Fragen zur COVID-19-Impfung

Seit Mai 2021 werden in unserer Praxis ausgewählte Personengruppen gegen COVID-19 geimpft.

Wer wird geimpft?

Derzeit impfen wir die Kontaktpersonen von Schwangeren und Patientinnen, die in den letzten 5 Jahren wegen Brustkrebs oder einer anderen gynäkologischen Krebserkrankung behandelt wurden und von uns betreut werden.

Schwangere oder Stillende, die ein höheres Risiko für einen schweren Verlauf von Covid-19 hätten, können «nach Nutzen-Risiko-Abwägung und nach ausführlicher Aufklärung» geimpft werden.

05.07.2021: Digitaler Impfnachweis

Wir stellen in unserer Praxis digitale Impfnachweise aus. Dabei wird ein 2D-Barcode erstellt, den Sie auf einem Papierausdruck mitbekommen und später mit der CovPass-App oder der Corona-Warn-App einscannen und nutzen können.

Corona-Warn-APP
CovPass-App
FAQ Bundesgesundheitsministerium

Hohe Impfquote wegen Delta nötig

Mit Blick auf die Delta-Variante hält das RKI eine hohe Impfquote für nötig, um eine ausgeprägte vierte Corona-Welle im Herbst zu verhindern: Mindestens 85 Prozent der 12- bis 59-Jährigen müssten immunisiert sein, bei Älteren noch mehr.

Tagesschau 05.07.2021

10.05.2021: Johnson&Johnson für alle Erwachsenen freigegeben

In Zukunft kann sich bundesweit jeder Erwachsene mit dem Corona-Vakzin von Johnson&Johnson impfen lassen. Empfohlen wird der Wirkstoff aber vorrangig für Menschen über 60 Jahre. Bisher kommt das Mittel in Deutschland kaum zum Einsatz.

Bund und Länder haben sich darauf geeinigt, dass der Corona-Impfstoff des US-Herstellers Johnson&Johnson künftig in erster Linie Menschen über 60 Jahren verabreicht werden soll. Damit folgen sie der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO).

Tagesschau 10.05.2021

06.05.2021: AstraZeneca für alle Erwachsenen freigegeben

In Deutschland können sich künftig alle Erwachsenen in ihrer Arztpraxis mit AstraZeneca impfen lassen, sofern aus ärztlicher Sicht nichts dagegen spricht: Bund und Länder haben die Priorisierung aufgehoben.

Tagesschau 06.05.2021 19:03

Faktenbox des Harding-Zentrums für Risikokompetenz:
Impfen mit AstraZeneca oder abwarten?

Wie ist der Ablauf?

Kontaktpersonen von Schwangeren:

  • Schicken Sie uns eine E-Mail mit Namen, Geburtsdatum und E-Mail-Adresse von 2 Kontaktpersonen
  • Wir schicken dann diesen Personen eine E-Mail mit einem Terminvorschlag und weiteren Informationen

Onkologische Patientinnen

  • Schicken Sie uns eine E-Mail mit Ihrem Namen und Geburtsdatum
  • Wir schicken Ihnen dann eine E-Mail mit einem Terminvorschlag und weiteren Informationen

Aus organisatorischen Gründen bitten wir von telefonischen Anfragen abzusehen.

Wartelisten

Wir führen derzeit nur für unsere eigenen Patientinnen Wartelisten. Dabei müssen die gültigen Priorisierungen beachtet werden.

Kann ich den Impfstoff auswählen?

Nein. Nach den derzeitigen Richtlinien werden Personen ab dem 60. Lebensjahr mit dem Impfstoff von AstraZeneca und jüngere Personen mit BioNTech geimpft. Der Impfstoff der Firma Johnson & Johnson ist für alle Altersgruppen ab 18 zugelassen und schützt bereits nach einer Impfung. Da uns die Impfstoffe zugeteilt werden, stehen nicht immer alle Präparate zur Verfügung.

Impfung in Schwangerschaft und Stillzeit

Da bisher nur begrenzte Daten zur Anwendung von Impfstoffen gegen COVID-19 in der Schwangerschaft und Stillzeit vorliegen, ist das Risiko einer Impfung für die Schwangere und das ungeborene/gestillte Kind derzeit nicht beurteilbar.

Wo kann ich mich informieren?

Ultraschall: „Babyfernsehen“ seit Anfang 2021 verboten

Ultraschalluntersuchungen während der Schwangerschaft, die nicht medizinisch begründet und nicht Teil des Leistungskatalogs der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung (GKV) sind, sind ab dem 1. Januar 2021 verboten. 

Artikel im Ärzteblatt vom 17. Dezember 2020

Fachgesellschaft betont Unbedenklichkeit des Ultraschalls in der Schwangerschaft

Käse in der Schwangerschaft?

Käse ist ein wichtiger Protein- und Kalziumspender für Schwangere. Dennoch können bestimmte Käsesorten Lebensmittelinfektionen durch z.B. Listerien verursachen. Diese Infektionen sind für die meisten Menschen harmlos, können aber dem ungeborenen Kind schaden.

Käse aus pasteurisierter oder wärmebehandelter Milch sind die richtige Wahl. Mit Ausnahme von Weißschimmel- und Rotschmier-Weichkäse und Blauschimmelkäse.

Harte und feste Käsesorten mit abgeschnittener Rinde sind unbedenklich.

Zum Beispiel: Bergkäse, Manchego, Parmesan, Pecorino

Auf alle Rohmilchkäse, die keine lange gereiften Hartkäse sind, sollte man in der Schwangerschaft verzichten. Außerdem auf Weichkäse mit Weißschimmel und Rotschmiere,Blauschimmelkäse und andere weiche, nicht pasteurisierten Käse.

Beispiel für bedenkliche Käsesorten in der Schwangerschaft sind: Brie, Camembert, Chaumes, Taleggio, Gorgonzola, Roquefort, Chabichou.

Quelle: Ruwisch & Zuck

FAQ Corona und Schwangerschaft

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt gibt es international keinen Hinweis, dass Schwangere durch das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) gefährdeter sind als die allgemeine Bevölkerung

Auf der Homepage der Universität Jena finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zu den Auswirkungen des Coronavirus in Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett: Link

Gebärmutterhalskrebs Früherkennung

Warum wird die Früherkennung angeboten?

Gebärmutterhalskrebs (medizinisch: Zervixkarzinom) kann wirksam vorgebeugt werden. Er entsteht durch Gewebeveränderungen am Muttermund. Diese können durch Früherkennungsuntersuchungen erkannt und entfernt werden, bevor sie sich möglicherweise zu Gebärmutterhalskrebs entwickeln. Seit der Einführung der Früherkennungsuntersuchungen in den 70er Jahren erkranken deutlich weniger Frauen an Gebärmutterhalskrebs.

Frauen zwischen 20 und 34 Jahren steht wie bisher eine kostenfreie Abstrichuntersuchung zur Verfügung, die oft Pap-Abstrich genannt wird. Der Pap-Abstrich kann einmal jährlich in Anspruch genommen werden.

Frauen ab 35 Jahren wird eine Kombinationsuntersuchung (Ko-Test) aus Pap-Abstrich und HPV-Test angeboten. Ko-Test heißt: Es wird ein Abstrich entnommen und sowohl auf HP-Viren (HPV-Test) als auch auf Zellveränderungen (Pap-Abstrich) untersucht. Der Ko-Test bietet ab 35 Jahren mehr Sicherheit als ein Pap-Abstrich allein, weshalb er alle drei Jahre angeboten wird.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Die Frauenärztin oder der Frauenarzt führt ein Instrument (Spekulum) in die Scheide ein und entnimmt Schleimhautzellen: einmal vom Muttermund und einmal aus der Öffnung des Gebärmutterhalses. Diese Abstriche dauern wenige Sekunden und sind meist schmerzfrei.
Die Zellproben werden zur weiteren Untersuchung in ein Labor geschickt. Das Testergebnis erhält die Frauenarztpraxis meist innerhalb einer Woche.

Wodurch unterscheiden sich Pap-Abstrich und HPV-Test?

Beide Tests sollen Hinweise auf mögliche Vorstufen oder auf Gebärmutterhalskrebs geben. Dazu werden die Zellproben im Labor unterschiedlich geprüft:

Beim Pap-Abstrich werden die entnommenen Zellen unter dem Mikroskop untersucht. Dabei zeigt sich, ob es verän- derte Zellen gibt und wie stark sie sich verändert haben.

Beim HPV-Test wird untersucht, ob der Gebärmutterhals mit HP-Viren infiziert ist, die Gebärmutterhalskrebs verursachen können. Ob die Infektion von selbst wieder verschwindet oder bestehen bleibt, kann der Test nicht vorhersagen.

Welches Ergebnis kann der Ko-Test haben?

Bei den meisten Frauen ist das Ergebnis unauffällig. Dann reicht es, den nächsten Ko-Test nach drei Jahren wahrzunehmen.

Hinter den meisten auffälligen Ergebnissen stecken harmlose Veränderungen und kein Krebs. Bei einem auffälligen Befund können aber erneute Kontrollen oder weitere Unter- suchungen sinnvoll sein.

Das weitere Vorgehen hängt vom Ergebnis des HPV-Tests und dem Aussehen der Zellen im Pap-Abstrich ab. Bei geringen Auffälligkeiten reicht es aus, den Ko-Test nach einem Jahr zu wiederholen. Bei größeren Auffälligkeiten schließen sich direkt weitere Untersuchungen an.

Bei auffälligen Befunden kann die Schleimhaut des Muttermunds mit einer Art Lupe untersucht werden (Kolposkopie). Dabei wird untersucht, ob es sichtbare Gewebeveränderungen in der Schleimhaut gibt. Es kann auch eine kleine Gewebeprobe entnommen werden (Biopsie). Mit einer Biopsie kann festgestellt werden, wie weit eine Gewebeveränderung fortgeschritten ist.

Quelle: Flyer des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA)
Versicherteninformation für Frauen zwischen 20 und 34 Jahren
Versicherteninformation für Frauen ab 35 Jahren

Artikel in der Rheinischen Post vom 27. Januar 2020

Mit unserem Erinnerungsservice können Sie sich regelmäßig an Vorsorgeuntersuchungen erinnern lassen

Impfungen in der Schwangerschaft

Für Totimpfstoffe, wie z.B. gegen Influenza, Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Hepatitis A und B, stellt eine Schwangerschaft keine Kontraindikation dar. Im ersten Drittel der Schwangerschaft sollten nur dringend indizierte Impfungen durchgeführt werden, um zu verhindern, dass die in der Frühschwangerschaft häufigen Spontanaborte fälschlicherweise mit der Impfung in Zusammenhang gebracht werden und so im Einzelfall für die Betroffenen zu einer besonderen psychischen Belastung werden. Eine erfolgte Impfung mit Totimpfstoff stellt keine Indikation für eine Schwangerschaftsverhütung dar.

RKI: Kann in der Schwangerschaft und Stillzeit geimpft werden?

Impfungen gegen Influenza und Pertussis sind Schwangeren sogar ausdrücklich ange­ra­ten.

Influenza – Virusgrippe

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Influenza-Impfung allen Schwangeren ab dem 2. Schwangerschaftsdrittel, bei erhöhter gesund­heit­licher Gefährdung infolge eines Grundleidens (z.B. Asthma oder Diabetes) ab dem 1. Schwangerschaftsdrittel.

RKI: Grippeschutzimpfung FAQ

Pertussis – Keuchhusten

Eine Impfung gegen Pertussis wird allen schwangeren Frauen zu Beginn des 3. Schwangerschaftsdrittels empfohlen. Bei erhöhter Wahrscheinlichkeit für eine Frühgeburt sollte die Impfung bereits im 2. Schwangerschaftsdrittel erfolgen. Die STIKO empfiehlt, in jeder Schwangerschaft gegen Pertussis zu impfen, unabhängig davon, wann die letzte Pertussis-Impfung verabreicht wurde.

Die Impfung in der Schwangerschaft soll kurz vor der Geburt zu einer höheren Antikörperkonzentration führen und so nicht nur die Mutter, sondern auch das Neugeborene besser vor der Krankheit schützen. Ziel ist es, die Zahl der Erkrankungen, Krankenhausaufenthalte und Todesfälle durch eine Infektion mit Bordetella-pertussis-Bakterien bei Neugeborenen und jungen Säuglingen zu reduzieren.

RKI: Warum soll in der Schwangerschaft gegen Pertussis geimpft werden?

Wir sind weiter für Sie da

Solange wie möglich werden wir unsere Sprechstunden aufrechterhalten. Bereits vereinbarte Termine können bis auf weiteres eingehalten werden. Unsere Räumlichkeiten erlauben es, ausreichend Abstand zu halten.

Lassen Sie das Coronavirus zu Hause!

  • Kündigen Sie Ihren Besuch grundsätzlich telefonisch oder per E-Mail an
  • Bitte nehmen Sie keine oder maximal eine Begleitperson mit
  • Lassen Sie Ihre Kinder nach Möglichkeit zu Hause
  • Nutzen Sie unsere Online-Terminvergabe
  • Wenn Sie einen Termin absagen möchten, bitten wir um eine kurze E-Mail
  • Für kurze Fragen nutzen Sie unseren WhatsApp-Chat
  • Nach Vereinbarung beraten wir Sie gerne auch per Skype-Videocall

Wir bitten um Ihr Verständnis

Wegen der aktuellen Situation bitten wir um das Beachten folgender Hygienemaßnahmen:

  • Sollten Sie Erkältungssymptome und/oder Fieber haben, betreten Sie bitte nicht unsere Praxis, sondern rufen Sie uns an
  • Benutzen Sie beim Betreten der Praxis das an der Rezeption bereitgestellte Händedesinfektionsmittel
  • Halten Sie mindestens 2 m Abstand zu anderen Patienten
  • Treten Sie bitte einzeln an die Rezeption
  • Im Wartezimmer sollen sich maximal 4 Personen aufhalten
  • Die Wartezimmerlektüre wurde aus hygienischen Gründen entfernt
  • Wiederholungsrezepte und Überweisungen können wir Ihnen gerne zuschicken. Lassen Sie bei Gelegenheit Porto da

Maskenpflicht

Seit Montag, den 27. April 2020, gilt in Nordrhein-Westfalen auch in Arztpraxen eine Maskenpflicht.

Mit diesen Maßnahmen wollen wir unsere älteren, schwangeren und chronisch kranken Patientinnen schützen.

Herzlichen Dank,
Ihr Praxisteam

Eltern für Studie zur frühkindlichen Sprachentwicklung gesucht

Wird Ihr Kind in den nächsten Monaten ein Jahr alt? Dann bitten wir Sie um Ihre Mithilfe:

Das Bielefelder Institut für frühkindliche Entwicklung möchte gerne besser verstehen, wie sich Kinder mitteilen noch bevor sie sprechen können. Dazu wurde ein Fragebogen entwickelt, der bei Kindern mit Problemen beim Spracherwerb eingesetzt werden soll.
Bevor der Bogen jedoch in der Praxis verwendet werden kann,werden Vergleichswerte ganz normal entwickelter Kinder benötigt.

Dazu brauchen wir Ihre Hilfe!

Wie läuft es ab? Wenn Sie Interesse haben, rufen Sie die Einverständniserklärung ab und schicken sie

  • per Post an
    Bielefelder Institut für frühkindliche Entwicklung e.V.
    Zum Stadion 71
    40764 Langenfeld
     
  • oder per Mail an m.aktas@bielefelder-institut.de
    Per Mail reicht es aus, wenn Sie uns formlos eine Bestätigung senden („Ich habe die Informationen gelesen und möchte gerne an der Studie teilnehmen.“). Bitte geben Sie dann Ihre Postanschrift und das Geburtsdatum Ihres Kindes an.

Alternativ können Sie sich auch auf der Homepage des Instituts anmelden: bielefelder-institut.de

Wir würden uns freuen, wenn Sie sich die Zeit nehmen!

Herzliche Grüße,
Ihre Praxis Dr. Lutz Winkler

Bielefelder Institut für frühkindliche Entwicklung
Einverständniserklärung abrufen

Tipps und Tricks zur Pilleneinnahme

Täglich erreichen uns in der Praxis Anfragen über die Einnahme der Antibabypille. Häufig geht es dabei um Einnahmefehler oder Fragen zur Sicherheit. Deshalb haben wir einige ‚goldene Regeln‘ zusammengestellt, die praxisnah viele Fragen beantworten.

Goldene Regel Nr 1:

Nie ohne Not die Pille absetzen

Eine häufige Ursache für ungewollte Schwangerschaften ist das voreilige Absetzen der Pille. Deshalb sollten Sie, solange Sie sexuell aktiv sind und nicht schwanger werden wollen, nie ohne Not die Pille absetzen.

Die Pille ist ein sehr zuverlässiges Verhütungsmittel. Erst wenn Sie sie mehr als 12 Stunden zu spät eingenommen haben, ist die Sicherheit möglicherweise beeinträchtigt. Der größte Fehler ist dann, mitten im Einnahmezyklus aufzuhören. Je nach Zyklusphase ist es möglich, dass Sie schon kurze Zeit später einen Eisprung haben und ungewollt schwanger werden. Außerdem kann es sein, dass Sie eine Zwischenblutung bekommen oder die nächste Blutung sogar ausfällt. Sie wissen dann nicht, wann Sie wieder mit der Pille anfangen können und sind womöglich längere Zeit ungeschützt. Deshalb ist es besser, die Pille weiterzunehmen und sich zusätzlich zu schützen. Wenn Sie merken, dass sie am Vortag die Pille komplett vergessen haben, können Sie auch zwei Pillen auf einmal nehmen, um im Einnahmerhythmus zu bleiben.

Bei schwerwiegenden Komplikationen wie außergewöhnlich starken Kopfschmerzen mit Sehstörungen, Verdacht auf Thrombose oder Embolie sowie einer nachgewiesene Schwangerschaft sollten Sie die Pille absetzten und sofort einen Arzt/Ärztin aufsuchen.

Goldene Regel Nr 2:

Bei Einnahmefehlern zusätzlich Kondome

Wenn Sie unsicher sind, ob Sie die Pille ausreichend schützt, sollten Sie zusätzlich Kondome benutzen.

Das gilt auch, wenn Sie vermuten, dass durch Durchfall oder Erbrechen die Wirkung der Pille beeinträchtigt sein könnte. Aus diesem Grund empfehlen wir auch, wenn Sie Medikamente einnehmen, die wie bestimmte Antibiotika die Wirkung der Pille beeinträchtigen könnten, die Pille nicht abzusetzen und zusätzlich Kondome zu nutzen. Antibiotika und die Pille sollten möglichst nicht zeitgleich eingenommen werden, da sie gegenseitig die Aufnahme behindern können.

Auch bei Blutungsunregelmäßigkeiten wie Zwischenblutungen, Vor- oder Nachschmieren sollten Sie zunächst den angefangenen Pillenstreifen zu Ende einnehmen. Wenn dann in späteren Einnahmezyklen wiederholt Blutungsstörungen auftreten, sollten Sie Ihren Frauenarzt/ärztin aufsuchen.

Hinweis: In der 7-tägigen Pillenpause müssen Sie sich normalerweise nicht zusätzlich mit Kondomen schützen. Die Pille ist so dosiert, dass Sie bei korrekter Einnahme auch in der Pause ausreichend geschützt sind.

Goldene Regel Nr 3:

Im Zweifelsfall einen Schwangerschaftstest machen

Die Brust ist so empfindlich. Sie haben ein flaues Gefühl im Magen. Es zieht so im Unterleib. Aber die Periode kommt nicht so richtig. Sie haben plötzlich Lust auf Vanilleeis mit sauren Gurken. Und Ihre Träume sind ganz rosa…

Dann machen Sie doch einfach mal einen Schwangerschaftstest! Wenn der negativ sein sollte, dann wissen Sie, dass diese merkwürdigen Symptome nicht mit einer Schwangerschaft zusammenhängen können.

Und wenn der Test positiv ist?
Dann machen Sie einen Termin bei Ihrem Frauenarzt/ärztin. Und in der Zwischenzeit hören Sie auf zu rauchen, stellen den Alkoholkonsum ein, ernähren sich ausgewogen und nehmen Folsäure und Jodid.